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Philips Airfryer Serie 5000 Test: Der ultimative Doppel-Dampfgarer?

ScanPricer Redaktion

2026-01-24 • 5 Min. Lesezeit

Philips Airfryer Serie 5000 Test: Der ultimative Doppel-Dampfgarer?

Lange Zeit regierte Philips unangefochten über das Reich der ölfreien Fritteusen. Dann kamen Konkurrenten wie Ninja mit einer großen Innovation: dem Doppelkorb (Dual Zone). Philips ließ sich mit der Reaktion Zeit, aber die niederländische Marke kehrt heute mit einem Vorschlag zurück, der den Standard der Oberklasse neu definieren könnte: der Philips Airfryer Serie 5000.

Warum macht dieses Modell so viel Lärm? Weil es sich nicht damit begnügt, 9 Liter Kapazität oder zwei Kochzonen zu bieten. Es integriert eine Hybridtechnologie, die das Dampfgaren ermöglicht. Knusprige Pommes auf der einen Seite, gedämpfte grüne Bohnen auf der anderen? Das ist das Versprechen.

Wir haben 15 Tage mit dieser imposanten Maschine auf unserer Arbeitsplatte verbracht, um zu sehen, ob der Zusatz von Dampf seinen Premium-Preis rechtfertigt. Spoiler: Ihre Kochgewohnheiten könnten sich ändern.

Design und Ergonomie: Ein Koloss in der Küche

Aus dem Karton genommen, flößt die Serie 5000 Respekt ein... und benötigt Platz. Mit ihren 9 Litern Gesamtkapazität ist sie ein Biest. Das Design ist typisch Philips: schwarz glänzend (Vorsicht vor Fingerabdrücken), geschwungene Linien und Premium-Finish. Wir sind weit entfernt von den knackenden Kunststoffen einiger Einstiegsmarken.

Die Touch-Oberfläche befindet sich oben. Sie ist umfassend, auf den ersten Blick vielleicht sogar etwas zu sehr mit ihren zahlreichen Symbolen, aber man findet sich dank des zentralen Rades, das unserer Meinung nach präziser bleibt als "alles Touch", schnell zurecht.

Zu planende Abmessungen

Achtung, die Maschine ist tief. Planen Sie mindestens 40cm Tiefe auf Ihrer Arbeitsplatte ein und vermeiden Sie es, sie gegen eine Wand zu stellen, da der Ausstoß von heißer Luft (und Dampf!) auf der Rückseite stark ist.

Die wahre ergonomische Innovation liegt in der Flexibilität der Körbe. Sie können die komplette Zone für ein ganzes Brathähnchen nutzen oder den Platz teilen, um zwei verschiedene Speisen zu kochen.

Technische Daten

Philips hat nicht an Leistung gespart, um sicherzustellen, dass die RapidAir-Technologie in einem 9L-Behälter genauso gut funktioniert wie in den kleinen Modellen.

Gesamtkapazität: 9 Liter (bis zu 1,5 kg Pommes).
Leistung: 2750 Watt (notwendig, um die Doppelzone zu verwalten).
Technologie: RapidAir (Heißluft) + SteamAir (Dampf).
Kochmodi: 19 Voreinstellungen (Frittieren, Braten, Grillen, Dampf, Aufwärmen, Auftauen...).
Konnektivität: Kompatibel mit der NutriU App (Rezepte und Tracking).

Hybrid-Technologie Luft/Dampf

Das Beste aus zwei Welten

Das ist der starke Punkt dieses Modells. Im Gegensatz zu einem klassischen Airfryer, der dazu neigt, weißes Fleisch oder Fisch auszutrocknen, injiziert die Serie 5000 Dampf. Ergebnis: ein außen knuspriges Hähnchen, das innen saftig bleibt.

Kochleistung: Der Wahrheitstest

Wir haben den Philips Serie 5000 unserem üblichen Testprotokoll unterzogen, mit besonderem Augenmerk auf das Dampfversprechen.

1. Die Pommes (Klassischer Airfryer-Modus)

Das ist der Basistest. Mit frischen hausgemachten Pommes und einem halben Löffel Öl ist das Ergebnis ausgezeichnet. Die RapidAir-Technologie von Philips bleibt unserer Meinung nach der Konkurrenz in Bezug auf Luftzirkulation überlegen. Die Pommes sind gleichmäßig gebräunt, ohne dass der Korb alle 5 Minuten geschüttelt werden muss.

  • ScanPricer Bewertung: 9/10

2. Lachs und Gemüse (Modus Dampf + Luft)

Hier vernichtet die Serie 5000 die Konkurrenz. Wir haben ein Lachsfilet mit Brokkoli gekocht. Normalerweise kommt Brokkoli im Airfryer "verbrannt" oder trocken heraus. Hier wird das Gemüse dank des Wassertanks gedämpft und behält seine grüne Farbe und Nährstoffe. Der Fisch ist perlmuttartig, zartschmelzend, überhaupt nicht trocken.

  • ScanPricer Bewertung: 10/10 (Einzigartig in diesem Segment)

3. Das Management der zwei Zonen (Sync Finish)

Wie bei Ninja bietet Philips eine Funktion, um das Kochende zu synchronisieren. Sie legen einen Braten für 45 Min. links und Pommes für 20 Min. rechts ein: Die Maschine wartet, bevor sie die Pommes startet, damit alles pünktlich um 20:00 Uhr fertig ist. Das funktioniert perfekt, auch wenn es am Anfang etwas Eingewöhnung erfordert, um sich nicht im Korb zu irren.

Geräusch und Belüftung

Im "Dampf"-Modus ist die Maschine aufgrund des Wassermanagements etwas lauter als im klassischen Airfryer-Modus. Erwarten Sie außerdem eine Dampfwolke am Auslass: Stellen Sie das Gerät nicht unter einen feuchtigkeitsempfindlichen Holzschrank.

Reinigung und Pflege

Das ist oft der wunde Punkt bei Haushaltsgeräten. Philips hat alle abnehmbaren Teile (Körbe, Gitter) spülmaschinenfest gemacht.

Wir empfehlen jedoch eine Handwäsche für die Antihaftbeschichtung. Sie ist von guter Qualität, aber die Spülmaschine nutzt Teflonbeschichtungen langfristig immer ab. Der Wassertank ist leicht zu entleeren und auszuspülen, ein Pluspunkt für die Hygiene (kein stehendes Wasser).

Vor- und Nachteile

Nach zwei Wochen intensiver Nutzung ist hier das Fazit.

Vorteile

  • Extreme Vielseitigkeit: Frittieren und Dampfgaren im selben Gerät
  • Philips Kochqualität: RapidAir bleibt die Referenz für Knusprigkeit
  • 9L Kapazität: Ausreichend für eine Familie mit 4 bis 6 Personen
  • Premium-Design und intuitive Oberfläche (sobald beherrscht)
  • Sync Finish Funktion, um beide Gerichte zu synchronisieren

Nachteile

  • Platzbedarf: Es ist ein Monster auf der Arbeitsplatte
  • Hoher Preis: Die Dampftechnologie kostet
  • Stromkabel etwas kurz (80cm)
  • Schwarz glänzend sehr schmutzanfällig (Fingerabdruckmagnet)

Urteil

Der Philips Airfryer Serie 5000 ist nicht nur eine weitere Fritteuse. Es ist ein erfolgreicher Versuch, sowohl Ihren Ofen als auch Ihren Dampfgarer zu ersetzen. Wenn Sie nur Pommes und Nuggets machen wollen, wenden Sie sich an ein günstigeres Essential-Modell.

Wenn Sie jedoch ein "All-in-One"-Gerät suchen, das am Montag gesund (Dampf) kochen und am Samstag ein "Genuss"-Festmahl (Pommes/Hähnchen) zubereiten kann, ist es derzeit das umfassendste Modell auf dem Markt. Es übertrifft den Ninja Foodi bei der Feinheit des Garens von Gemüse und Fisch dank der Feuchtigkeitszufuhr.

4.8/ 5

Unsere Endgültige Meinung: Die Neue Referenz

Es ist sicherlich eine Investition, aber gerechtfertigt durch die Vielseitigkeit. Das Dampfgaren ändert alles und korrigiert den Hauptfehler von Airfryers (das Austrocknen von Lebensmitteln). Für Familien, die darauf bedacht sind, gesund zu essen, ohne auf Knusprigkeit zu verzichten, ist es ein "Must Have" von 2026.


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LandRichtpreisPotenzielle Ersparnis
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🇪🇸 Spanien~290€Bis zu -20€
🇫🇷 Frankreich~310€Referenzpreis
🇮🇹 Italien~295€Bis zu -15€

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FAQ

Haufig gestellte Fragen

Der Philips integriert das Dampfgaren, das bei Ninja fehlt. Der Ninja ist billiger und kompakter. Für gesundheitliche Vielseitigkeit (Dampfgemüse + Frittieren) gewinnt der Philips. Nur für Pommes reicht der Ninja.

Ja, bis zu 1,8 kg. Unter Verwendung der einheitlichen Zone (volle 9L) kocht das Hähnchen perfekt mit knuspriger Haut dank des Drehspieß-Modus.

Im klassischen Airfryer-Modus: mäßig (vergleichbar mit einem Umluftofen). Im Dampfmodus: etwas lauter aufgrund der Wasserverdampfung.

2750W bei voller Leistung, wird aber selten zu 100% genutzt. Rechnen Sie im Durchschnitt mit 1-1,5 kWh für einen 30-minütigen Kochvorgang, also ~0,25€.

Ja, die 2-jährige europäische Philips-Garantie gilt in der gesamten EU. Mehr über EU-Garantie erfahren →


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